Presseschau


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"Traumnovelle"

Musiktheater in 16 Szenen für 3 Sängerinnen, 4 Sänger, 14 Musiker und Zuspiel. Text: Maxi Obexer nach der gleichnamigen Erzählung von Arthur Schnitzler. UA am 3.2.2013 am Staatstheater Braunschweig:

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"...Nach eineinhalb Stunden der Uraufführung war klar: Es geht auch ganz anders. Und es geht so überzeugend, dass einem noch einen Tag nach der Aufführung diese nachhängt und man sich immer wieder fragt, warum der Abend eigentlich so beeindruckend geraten ist. Denn eines war diese "Traumnovelle" nun wirklich nicht: leicht verdaulich. Nowitz hat eine Musik geschrieben, die den Zuhörer auf Abstand hält. Aufgesplittete Klänge in den Randbereichen der Tonerzeugung erzeugen keinen Sog, sondern eher Distanz. Diese erleichtert differenziertes Hören, bei dem einem im Verlauf des Abends die knarzenden, knackenden, knurrenden Klange der Instrumentalisten immer vertrauter, bei dem die unendlich vielen Mischformen vokaler Tonerzeugung, obwohl bei anderen Komponisten alle schon gehört, immer faszinierender werden. Und dann arbeitet Nowitz noch mit elektronischen Klängen, die ausgehend von instrumentalen und vokalen Klangereignissen der Ebene konkreter Tonerzeugung eine Ebene des Irrealen, des Geträumten, des Unwirklichen etabliert. Beide Ebenen verschmelzen klanglich nie, aber sie ergänzen sich, genauso wie im tatsächlichen Leben, Realität und Traum- wie Wunschdenken oft eine amorphe Einheit bilden, in der diese oft kaum mehr zu unterscheiden sind, aber eben nicht miteinander verschmelzen. Inhalt und Form diese Musiktheaterstückes passen kongenial..." Reinald Hanke (Cellesche Zeitung, 13.02.2013)

Pressebild"...Alex Nowitz unterstützt mit seiner Musik das Vordringen ins Fremde und Gewagte. Etwas zögerlich, allzu vorsichtig zunächst, rhythmisches Sprechen wird erst langsam Gesang, verlorene Töne und ein paar Bläserakkorde ergeben erst langsam ein Klangbild. Leise summt ein Elektroton von erotischer Spannung, steigert sich zur Vibration, Hecheln der Sänger und Instrumentalisten, flirrende Streicher, Rubbeln der Basssaiten am Hals, glissierende Cellotöne und hallender Gong verbreiten die Stimmung... Die schönste Musik bekommt Albertine, wenn sie sich unter Gong und Röhrenglocken dem Dänen hingibt. Ekaterina Kudryavtseva durchmisst mit ihrem flexiblen Sopran alle Stimmextreme, glissierende Tonleitern wie weiche, durchdringend anschwellende Dauertöne. Gelegentlich spaltet sich ihr Wesen in drei weitere Stimmen auf, die Moran Abouloff, Milda Tubelyte und Adjei neben ihren Episodenrollen stilsicher bewältigen. Tobias Haaks singt mit klarem Tenor den Dänen, Rossen Krastev darf mit sattem Bass einen hinkenden Kostümverleiher hinwalzern. Und unermüdlich wird Malte Roesner als Fridolin im korrekten Habit durch die Szenen gewirbelt, mit seinem klangvollen Bariton textverständlich den Lüsten nachsingend. Sebastian Beckedorf am Pult der 14 Musiker koordiniert alles wacker und mit präzisen Einsätzen, rauschhafter könnte es wohl nur in anderer Anordnung wirken, aber die Musik hätte das Potential. Szenisch wirkt die Uraufführung allzu abstrakt und, merkwürdig bei dem Thema, so gar nicht sexy. Kräftiger Applaus." Andreas Berger (Die deutsche Bühne, 3.2.2013)

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"Chimères"

Pressekritiken zur UA von Chimères, für eine männliche Stimme, Violine, Klarinette, Kontrabass, Klavier und Perkussion innerhalb der Reihe KAPmodern im Kammermusiksaalfoyer des Nikolaisaales am 10.Februar 2011:

"Doch nur das sei schön, was nicht vorhanden ist, meint Jean-Jacques Rousseau in einer novellistischen Textpassage, die den Komponisten und Neutöner Alex Nowitz zu seinen „Chimères“ anregte, einem erfolgreich uraufgeführten Auftragswerk der Kammerakademie. Mit nachhallenden Klängen eines Gongs beginnt die Reise ins Reich der Hirngespinste, Trugbilder und Einbildungen. Klarinettist Matthias Simm bläst eine traumverlorene, in schrille Höhen führende Linie. Geigerin Christiane Platz liefert Saitenkratziges hinzu, Kontrabassistin Anne Hofmann diverse Glissandi, Percussionist Friedemann Werzlau die mannigfaltigsten Geräusche von knarrenden Türen bis zu Windsäuseln. Pianist Jan Gerdes greift dem Flügel unaufhörlich ins Saitengedärm, um ihm gläserne Akkorde zu entlocken. Eine Spieltechnik, die schon vor dreißig Jahren gang und gäbe war und nunmehr reichlich antiquiert wirkt. Die schemenhaften Klänge werden durch stimmartistische Aktionen von Nowitz angereichert. Zunächst falsettiert er den Rousseau-Text, dann zerhackstückt er ihn durch kehlkopfphonetische Akrobatik, um ihn per buddhistischen Mönchsgesang wieder zusammenzusetzen. In seinem 2009 erschaffenen „Minotaurus“-Opus über den mythologischen Stiermenschen beeindruckt der Komponist ebenfalls als exzellenter Stimmperformer, der das Fabelwesen durch meist unverständliche Lautentäußerungen eine Art Sprache verleiht. Mit von der Partie viel Verstärkertechnik, digital fixierte Klänge und Geräusche. Mit Hilfe von Wii-Controllern verwandeln sich seine Gesten in Klänge: mal lauter, mal leiser, dann wieder durch den Raum wandernd. Klangfarben ändern sich auf magische Weise. Sein Vogelzwitscherduett mit dem Tape ist eine Klasse für sich!" Peter Buske (Potsdamer Neueste Nachrichten, 12.2.2011)

Pressebild"Er grummelt, pfeift oder summt, schmettert im Falsett und kann mit seinem Mund allerlei Schlaginstrumente imitieren. Zusätzlich manipuliert der Stimmzauberer Alex Nowitz seine hochvirtuose Oral-Akrobatik digital. Ergebnis ist dann ein Stück wie „Minotaurus“, wo Gesten die elektronische Musik ergänzen. Zwei mit Sensoren ausgestattete Fernbedienungen in der Hand, vollführt Nowitz hier eine Art pantomimischen Tanz. Dabei greift er in die Trickkiste der Klänge, imitiert Vogelzwitschern oder Wasserplätschern. „Chimères“, das neue Stück des 42-jährigen Potsdamer Klangkünstlers, ist ein Kompositionsauftrag der Kammerakademie. Die Uraufführung dieser ebenso kurzweiligen wie einfallsreichen Komposition fand am Donnerstag im Nikolaisaal statt. Nowitz fängt mit seinem absonderlichen Stimm-Einsatz das trügerische Wesen der Schimären ein; dabei lässt er sich von einem Instrumental-Quintett begleiten. „Catch the Moment“ hieß die Veranstaltung. Wann aber ist ein Musiker jemals so frei, vollkommen spontan aus dem Moment zu schöpfen? In der Neuen Musik jedenfalls, so zeigte es der Abend, gibt es ganz unterschiedliche Grade und Arten von Freiheit. So sind die Instrumentalklänge in den „Chimères“ weitgehend durchkomponiert. Seiner Intuition hingegen folgt Nowitz im Gebrauch der Stimme." Antje Rößler (Märkische Allgemeine Zeitung, 12.2.2011)



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CD "Homo Ludens"

Presse/Reviews zur Veröffentlichung der CD Homo Ludens im Dezember 2010:

Pressebild"A STEIM resident Alex Nowitz is an exciting European composer who is sure to become a major figure in new music. For the first release on his new imprint, Nowitz Records, he presents three major electroacoustic works on "Homo Ludens". Composed between 2003 and 2009 the music heard here focuses mainly on the composer's vocal acrobats and how he uses them to interface with live electronics. The result is an exciting blend of electroacustic madness that brings to mind Iancu Dumitrescu and some of Mike Patton's mid 90s vocal explorations (most notably "Adult Themes for Voice"). The first piece, "Sirenjentranen und Seelentone", is a tense and intense journey where overdubbed clarinets, bass clarinets, pianos, vocals and synthesizers takes turns in long sustained sections of brutal uneasiness. Shifting between pulsing & bubbling sounds and layered vocals "Sirenjentranen und Seelentone" moves perfectly to the next piece, "Musik fur einen Sanger mit Live-Elektronik und Zuspiel fur zehn Lautsprescher" which begins with truly psychotic and inspiring manipulated vocals that are utterly captivating. This piece also features extreme dramatic shifts in dynamics, a feat which Nowitz pulls off masterfully. By the time the strings and percussion begin to interact wit the live electronics Nowitz has created a sound world that is as exciting and terrifying as anything ever done by Iannis Xenakis. The final piece on "Homo Ludens" is entitled Angelus Novus, Nr.2, which brings the attention back to the composer's voice. An explosion of color Nowitz once again utilizes overdubbing and live electronics to exploit and showcase his entire vocal range. From percussive pops to throat singing, screeches to low drones Nowitz creates a rich sound environment that will leave the listener scratching their head and smiling at the same time. Like his fellow STEIM resident, DJ SNiff, Nowitz is at his best when creating fully immersive music that makes the listener's head swirl. With "Homo Ludens" he's done just that." Dave Blake (in: http://www.chaindlk.com/reviews/?id=6565 August 31, 2011)

"A short record, but quite impressive, featuring three multi-movement electroacoustic works by Alex Nowitz. Nowitz is a composer and a singer, and these three pieces focus on his voice showcased and treated in various ways. The liner notes even mention a real-time treatment device involving Wii remotes. Movements are short, focused, and the music is very creative yet accessible, using surprise and perfection of execution to ease its conceptual dimension down our ears. VERY convincing.
[Un disque court mais très impressionnant présentant trois œuvres électroacoustiques à plusieurs mouvements d’Alex Nowitz. Celui-ci est compositeur et chanteur, et les trois pièces se concentrent sur sa voix, présentée sous divers angles et traitée de diverses manières. Il est même question, dans les notes de livret, d’un dispositif de traitement en temps réel impliquant des télécommandes Wii. Les mouvements sont courts, ciblés, et la musique créative à souhait et pourtant accessible, jouant sur l’étonnement et la perfection d’exécution pour faire passer sa dimension conceptuelle. TRÈS convaincant.]" François Couture (Délire Actuel, 25.1.2011)

"Alles Spielen ist ein Gespieltwerden. Indem er sich auf diesen Gedanken von Gadamer bezieht, deutet der Stimmkünstler und Elektroakustiker Alex Nowitz, der Mitte der 90er mit H. Leichtmann & N. Bussmann in No Doctor zugange war, das hohe Maß des ‚Sichüberlassenkönnens‘ in seinen Arbeiten an. Inzwischen fand er Beachtung mit Die Bestmannoper (über den SA-Mann Alois Brunner), mit Tante Marianne (anlässlich des 75. Geburtstages von Gerhard Richter) und Musiken für T. Ostermeier-Inszenierungen an der Schaubühne Berlin, 2009 war er mit Minotaurus sogar Preisträger bei den World New Music Days in Göteborg. Drei Arbeiten sind hier versammelt, gekennzeichnet durch das intensive Mit- und Gegeneinander von a) improvisiertem Stimmmaterial, b) elektronisch generierten Sounds und Liveelektronik, c) komponierten Instrumentalparts (als Playback) und d) dem Studio als Instrument. ‚Sirenentränen und Seelentöne‘ und ‚Angelus Novus, Nr. 2‘ sind elektroakustische Musiken von 2009 bzw. 2003; die akusmatische ‚Musik für einen Sänger mit Live-Elektronik und Zuspiel für zehn Lautsprecher‘ stammt von 2008 und enthält akustische Parts mit Streichern, Bassklarinette und Percussion. Nowitz mischt Glossolalie mit Kehl- und Obertongesang bis hin zu Pfeiftönen, bei dem auf Paul Klee anspielenden Stück weniger, bei den mit Sounds von Synthesizer und Bassklarinetten angereicherten Sirenentönen und Seelentränen stark verfremdet. Männliche Sirenen, dunkle Brüder der Recording Angels, scheinen weitab von der See eine Schattenexistenz im Cyberspace zu führen. Bei ‚Musik für einen Sänger‘ singt Nowitz im Falsett Zeilen aus einem Shakespeare-Sonett, als ein Zwitter aus Orlando und Caliban in einem stürmischen elisabethanischen Sommernachtstraum. Klees Engel wird bei ihm vom siedenden Teekessel zum Vogel, den ein Dämon umgurgelt, über den aber erzenglische Hymnik triumphiert. [...]" Rigobert Dittmann (bad alchemy 68, 2011)




"Die Bestmannoper"

Pressespiegel zur Uraufführung am 8.4.2006 und weiteren Aufführungen im Frühjahr 2006 am Theater Osnabrück

Pressebild"Lachen kann töten - Naziverbrecher gehören nicht auf die Opernbühne. Mit seiner 'Bestmannoper' über den SS-Mann Alois Brunner ist Alex Nowitz der Beweis des Gegenteils gelungen. [...] Alex Nowitz als Komponist und Ralph Hammerthaler als Librettist haben erkannt, dass nur knappe, präszise Szenen und eine ebenso knappe, rhythmisierte Sprache sowie eine sprunghafte Zeitstruktur für die Handlungsabläufe dem Komplex Brunner auf der Bühne beizukommen vermögen. Dazu kommt eine gehärtete, griffige Musiksprache, die den brutalen Effekt ebenso beherrscht wie die ironisch-zynische Verfremdung. Brecht und Weill scheinen im Aufriß der Szenen herein, doch Nowitz und Hammerthaler treiben in der makabren Zuspitzung und absurden Übersteigerung mancher Szenen die Vorgänge sehr nahe an unsere gegenwärtigen Nerven heran. [...] Die Zusammenarbeit der Osnabrücker Oper mit der Rheinsberger Opernwerkstatt bescherte dem Musiktheater ein wichtiges Werk für eine aktuelle Zeitoper." Frankfurter Allgemeine Zeitung sowie Neue Musikzeitung

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"Alex Nowitz […] und sein Librettist Ralph Hammerthaler […] haben es gewagt, Szenen aus dem Leben von Alois Brunner, den der Judenvernichter Adolf Eichmann seinen „besten Mann“ nannte, in Musiktheater zu verwandeln. Wenn ihre ‚Bestmannoper’ kommenden Samstag in Osnabrück uraufgeführt wird, braucht das Publikum keine zähe Trauerarbeit zu fürchten:  Stattdessen ertönt zu oft schrillem Bläsersound ein Text, der weit mehr von Rap-Poesie als von zeitgeschichtlichen Handbüchern inspiriert ist.“ Der Spiegel

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„Die Bestmannoper erschüttert. Dem deutsch-türkischen Regisseur Immo Karaman gelang eine ergreifende Inszenierung. Musikalisch hat Alex Nowitz moderne, außergewöhnliche Klänge gefunden.
Die musikalische Umsetzung- ob vom Chor oder dem Osnabrücker Sinfonieorchester und nicht zuletzt seitens der Solisten – leitet mit großem Engagement Hermann Bäumer.
Grandios gestaltet Mark Bowman-Hester den Bestmann, Christoph Nagler den Jaccuse, Eva Schneidereit die Wirtin, Natalia Atamanchuk die Anni […].
Mit minutenlangem Beifall für die Autoren wie für die Interpreten der Oper reagierte das Publikum erst nach ergriffenem Schweigen am Ende der Vorstellung.“ Neues Deutschland

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"Nowitz entfaltet seine reiche musikalische Sprache,[nutzt] die Palette des modernen Symphonieorchesters, setzt den satten Farbton neben die kammermusikalische Feinzeichnung. Doch auch die ausdrucksvolle Gesangslinie findet Nowitz- etwa für die drei jüdischen Frauen (Kristine Larissa Funkhauser, Iris Maria Kotzian und Eva Schneidereit) oder [für den Gegenspieler Bestmanns,] Jaccuse, den Christoph Nagler mit bewegenden Tönen Gestalt annehmen.
Zudem spielt Nowitz mit den Konventionen des Musiktheaters: Da trällert Bestmann- von Mark Bowman-Hester mit umwerfender Präsenz dargestellt und gesungen- zusammen mit seiner Anni (Natalia Atamanchuk) in feinster Operettenmanier.
Mit großer Übersicht setzt Generalmusikdirektor Hermann Bäumer das zusammen mit dem Osnabrücker Sinfonieorchester um. Die Musiker realisieren die rhythmisch vertrackte Partitur flexibel und mit hoher Spannung.
Der in der Musik angelegten Stringenz entspricht auch die szenische Umsetzung durch Immo Karaman. […]
Und so erhalten Nowitz und Hammerthaler, zusammen mit dem gesamten Team, großen Applaus. Der Fall Alois Brunner als Opernstoff? Auf jeden Fall.“ Neue Osnabrücker Zeitung

„[…] So grotesk wie die Wirklichkeit.“ DIE ZEIT

„Eine Oper über Alois Brunner, den Nazischergen, den Adolf Eichmann seinen besten Mann nannte. Mehr als 128 000 Juden ließ er deportieren. In Abwesenheit wegen Mordes verurteilt, lebt Brunner vermutlich noch heute in Damaskus, unbehelligt von der deutschen Justiz. Diesen Skandal greift der Potsdamer Komponist Alex Nowitz auf und zieht Brunners Bestialität ins Groteske.“ ZDF-Aspekte

"Darf man über einen Massenmörder eine Oper schreiben, gar eine Groteske? Ja! Der Abend in Osnabrück bewies es. […] Ralph Hammerthalers Libretto pointiert Situationen und Charaktere. Es gibt kein überflüssiges Wort, dafür viel Raum für die Komposition von Alex Nowitz. Der nutzt ihn für eindringliche, emotionale Klangbilder, gibt Bestmann entlarvende Arien, auch mal mit operettigen, volkstümelnden Passagen bis hin zum Jodler, die Mark Bowman-Hester mit strahlkräftigem Charaktertenor singt. Christoph Naglers Bariton besitzt die Flexibilität, um Jaccuse' Gefühle von kindlicher Todesangst bis zu kämpferischer Anklage glaubhaft auszudrücken. Das Orchester folgte seinem Generalmusikdirektor Hermann Bäumer mit großem Engagement. Regisseur Karaman nutzt von den Autoren beabsichtigte Comic-Elemente, die weniger Lachen, vielmehr Entsetzen und Wut hervorrufen. Mit stürmischem Applaus dankt das Publikum für eine freche, brisante, politische Oper. […]" Märkische Allgemeine Zeitung

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"Christoph Nagler gab kraftvoll den Jaccuse in einer intensiven Mischung aus Verzweiflung und Stärke. Vor allem Mark Bowman-Hester, (…) erwies sich als ideale Besetzung für die Titelpartie. (…)
DIE BESTMANNOPER", - ein großartiger Erfolg für Alex Nowitz und Ralph Hammerthaler." Westfälische Nachrichten

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"Die Bestmannoper" ist ein Stoff, der einem die Sprache verschlägt. Die Musik beginnt zu erzählen: sensibel, zurückgenommen, ohne Pathos und dabei präzise. Die Akte B ist bis heute nicht geschlossen, und das Fazit der Autoren lautet: Leute wie Brunner sind rekrutierbar, immer und überall." Montag, 16.August 2004 | 22:29 Uhr "Stilbruch", Rundfunk Berlin-Brandenburg


"Ein Sommernachtstraum"

Eine Koproduktion der Schaubühne Berlin und des Hellenic Festival Athen unter der gemeinsamen Regie von Thomas Ostermeier und Constanza Macras aus dem Jahre 2006.

Pressebild"Einer der Musiker, Alex Nowitz, Komponist und Countertenor, nimmt sich der englischen Verse der Szenen der Verzauberung an, so lautmalerisch, so ohrenumschmeichelnd, so flirrend, zwischen Klang und Körper, Wirklichkeit und Traum, dass sich tatsächlich mit jedem Vers neue Räume öffnen und die Szene wandelt." taz Berlin, 4.9.2006

"Und natürlich die Livemusiker R. Chris Dahlgren, Maurice de Martin und Alex Nowitz, die so ziemlich alles von Händel bis Hardrock aufspielen und in Nowitz überdies einen hochkarätigen Countertenor aufbieten." Tagesspiegel Berlin, 4.9.2006

"Wobei der Musiker Nowitz, als Sänger und Zwitterwesen in das Treiben auf der Bühne integriert, mir seiner großartigen Countertenorstimme und seinem astreinen Shakespeare-English den hohen Ton angibt: allerfeinst." Süddeutsche Zeitung, 6.7.2006

Pressebild"Ein seltsames Zwitterwesen irrlichtert durch diesen Sommernachtstraum, ein sonnenbebrillter Satyr in schwarzem Leder, irgendwo zwischen Dandy und Diva, der mal mit Elvisschmelz Songs über Liebe, Lust und den ganzen Rest singt, dann wieder, ganz große Oper, unversehens mit einer Arie in kristallenen Knabenhöhen betört. Der androgyne Rockstar-Pan, er treibt als hintergründiger DJ den ekstatischen Abend an, er führt am Ende die libidoverwirrten Shakespeare-Figuren am unsichtbaren Gängelband. Eine rauschhafte Eros-Party in der Kopfschmerz-Dämmerung, die der Regisseur Thomas Ostermeier und die Choreografin Constanza Macras da mit Tänzern, Schauspielern und Musikern aus der elisabethanischen Liebeskomödie gezaubert haben, einer der Hits der vergangenen Schaubühnen-Saison. Und Alex Nowitz, Pianist, Komponist, Sänger, Countertenor, Improvisationskünstler, kurz: unverschämtes Multitalent, ist darin der Zeremonienmeister." Tagesspiegel Berlin, 25.8.2007